Kastration Hündin
Eine Hündin wird mit ca. 8- 12 Monaten geschlechtsreif, das heißt das erste Mal läufig. Die meisten Hündinnen werden dann zwei Mal im Jahr läufig.
Bei der Kastration wird neben den Eierstöcken auch die Gebärmutter entfernt. Dadurch wird die Hündin nicht mehr läufig, lästige Rüden und Scheinträchtigkeit sind dann auch kein Thema mehr.
Der richtige Zeitpunkt für eine Kastration ist die Zeit der sexuellen Ruhe. Hündinnen sollten also etwa 2-4 Monate nach der letzten Läufigkeit kastriert werden.
Die Kastration beugt auch Erkrankungen vor wie z.B. die Pyometra (eitriger Infekt der Gebärmutter) oder Mammatumore (Tumore der Brustdrüsen).
In seltenen Fällen kann es zu Fellveränderungen und Harninkontinenz kommen. Der häufige Einwand, kastrierte Hündinnen werden dick und träge, ist nicht richtig. Hauptsächlich hängt das Gewicht von der Fütterung und der Bewegung ab. Es gibt viele Hündinnen, die nicht kastriert und trotzdem dick sind. Diesem sollte durch eine reduzierte Futtermenge oder ein kalorienreduziertes Futter vorgebeugt werden.
Ausführlich berät Sie gerne Ihr Tierarzt/Tierärztin zum Thema Kastration Ihrer Hündin.