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Eine besondere Herausforderung für jeden Milchviehbetrieb stellt die Milchhygiene dar.
Hier ist insbesondere die Verantwortung des einzelnen Milchproduzenten im Verbraucherschutz hervorzuheben.
Das Überschreiten von Grenzwerten der Milchhygiene ( z.B. Zellzahl über 400000, erhöhte Mastitsrate) führt letztlich zur Reduktion der Milchproduktion des Einzeltieres und damit zu wirtschaftlichen Verlusten.
Ein Service unserer Praxis ist die bakteriologische Untersuchung von Milchsekreten eines Einzeltieres und auf Herdenbasis. Für den Tierhalter werden geeignete Transportmedien (Milchprobenröhrchen) kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Untersuchung und Beurteilung der Proben erfolgt mit dem sogenannten Agardiffusionstest und der Messung der Hemmhofgröße.
Als erstes werden die Milchsekrete auf einer Agar Platte kultiviert und im positiven Fall das jeweilige Bakterium identifiziert.
Ist ein Bakterium nachgewiesen, erfolgt das Erstellen eines Antibiogrammes. Hierbei werden verschiedene Antibiotika auf ihre Wirksamkeit geprüft. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Antibiotika zur Therapie von Eutererkrankungen mit größtmöglichem Erfolg eingesetzt werden.